W2a-2019

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W2A im Fach Biologie im Schuljahr 2019/2020

Wir starten mit einem Thema, das in der Oberstufe nicht direkt zur Sprache kommt, aber bei "Evolution" vorausgesetzt wird und mit dieser auch zusammenhängt: Ökologie, die Lehre, wie das Lebendige sich miteinander und mit den Abläufen auf der Erde arrangiert.

Pro Halbjahr wird eine Klausur geschrieben. Für diese wird eine Nachklausur angeboten.

Damit der Lehrer nicht diktieren muss: Lexikon

Stundenplan allgemein

Montags 20.10 h: Chemie im Raum 1.16

Inhalte im Schuljahr 2019/2020 nach
1. der Ökologie:

2. Protein-Herstellung: Vom Zellkern zum Ribosom

3. Eigenschaften von Proteinen

4. Enzyme  50-59

5. Zelle Abschluss: Kompartimentierung, Membranfluss, Permeabiltität der Membran, Diffusion und Osmose  36-37

6. Glykolyse , Zitatzyklus und Endatmung  88-91 ("Abbau der Glycose")

7, Die Photosynthese 76-79 Der Link oben führt zu einem Film.

8. RGT-Regel

     
Samstag 14.9.2019   11.25 - 13.15 h   Abiotische Faktoren

Samstag 28.9.   11.25 - 13.15    Biotische Faktoren

Samstag 19.10.  9 - 11.20    Räuber-Beute-Beziehung, Trophiestufen

Samstag 16.11.  11.35 - 13.15    Klausur im Raum ZB 0.09 bis 12.35 h, Besprechung der Klausur, Symbiose und Parasitismus

Freitag 17.1. 2020  19.20 - 21.30     Nachklausur ab 20.30 h  Vorher: Ökosystem Wald, Eutrophierung

weitere bisher bekannte Termine im Jahr 2020: 25.1., 31.1.,14.2., 22.2.

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Tipps zur Ökologie-Klausur am 16.11., ins Netz gestellt am 23.10.2019:      
Informieren Sie sich gründlich über

Giraffen, Spechte, Atmung von Insekten, Eigenschaften von Reptilien, frühe Säugetiere, Allen-Regel und Bergmann-Regel mit Begründung, was diese zwei Regeln verursacht.

Bitte können Sie drei ökologische Grund-Grafiken zeichnen: Ökofaktoren rings um ein Lebewesen - Die Räuber-Beute-Beziehung - Die Trophiestufen

Wir schreiben die Klausur im Raum ZB 0.09 .

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Die Inhalte vom 28.9.2019 sind zum Üben bereits in Frageform formuliert.

Zunächst ein Nebengleis aus dem Unterricht. Da geht es um ein Wissen, das in vorangehenden Klassen mal hätte gesagt werden müssen. Und weil es kaum da war, dieses Wissen, weil wir es aber für Ökologie brauchen, kommt es bei uns.

Drei große allgemeine Tierklassen:

Gliedertiere“ haben ein Außen-Skelett - z.B. Krebse.

Ihr Gegenteil sind Wirbeltiere - die haben ein Innenskelett, z.B. Fische

Als drittes gibt es die „Weichtiere“ = Mollusken. Die haben keine harten Teile als tragende Konstruktion


1. Nennen sie ein Beispiel für ein Gliedertier außer „Krebs“

2. Was ist das Merkmal, das bei Gliedertieren das Größenwachstum begrenzt?

3. Was ist das besondere Merkmal der Klasse „Reptilien“?

4. Was sind die besonderen Merkmale der Klasse „Vögel“?

5. Was sind die besonderen Merkmale der Klasse „Säugetiere“?

6. Welche vierte Klasse der Landwirbeltiere wurde in den oberen Fragen nicht benannt?

7. Wann endete wodurch die Zeit der Dinosaurier?

8. Welche ökologische Nische besetzten die Säugetiere zur Zeit der Dinosaurier?

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Die ökologischen Inhalte vom 28.9.2019 laut Arbeitsblatt S. 1 und 2 sowie Buch
sind nun umsortiert von einfach nach schwer, von "Reproduktion" über "Organisation" bis zum "Transfer".

Wir kamen im Unterricht am 19.10.2019 immerhin so weit, dass Sie alle Antworten zu den Reproduktionsfragen ins Smartphone sprachen.

Ich stelle die Antworten hier ungefähr so ins Internet, wie sie ins Smartphone gesprochen wurden. Es gibt nichts Falsches in den Antworten. Sie sind halt manchmal unvollständig, und die Grammatik ist nicht astrein.

Die drei Fragetypen

1. Reproduktionsfragen (Direkt lernbar. So kann man auch die Führerscheinprüfung schaffen):

1.1. Was ist Ökologie?

Ökologie ist die Lehre wie die Sachen zusammenhängen, die Beziehung zwischen Lebewesen und Umwelt.

1.2. Was ist ein Habitat?

Habitat ist der von einer einzelnen Art bevorzugte spezifische Lebensraum.

1.3. Was sind biotische Faktoren?

alles was mit Lebewesen zusammenhängt und uns beeinflusst

1.4. Was ist "innerartliche Konkurrenz"?

der Streit von verschiedenen Gruppen der gleichen Art um die verschiedenen Ressourcen

1.5. Was ist ein Selektionsvorteil?

- Tiere haben Eigenschaften, die ihrer Art in einer ökologischen Nische Vorteile verschaffen.

- wenn eine Art in ihrer ökologischen Nische mehr Nachkommen produzieren kann als die als andere Lebewesen in der gleichen Nische

1.6. Wer war Darwin?

Darwin war der Gründer der Evolutionstheorie. Er hat seine Theorie spät (nach 1850) erst veröffentlicht, weil die Kirche da nicht einverstanden war.

1.7. Was sind beim Tier "Extremitäten"?

Extremitäten sind Körperteile, die herausragend sind, z.B. Beine und der Schwanz.

1.8. Was besagt die Bergmann-Regel?

je kälter der Lebensraum umso größer die Lebewesen

1.9. Nennen Sie vier abiotische Faktoren

Temperatur, Feuchtigkeit, Gezeiten, Bodenbeschaffenheit

1.10. Nennen sie je ein Beispiel für:

- ein Lebewesen ist angepasst an sein Biotop

Pinguin, weil die haben Spindelform zum schnellen Schwimmen und Fettpolster gegen Kälte

- eine ökologische Nische

Die ökologische Nische des Spechtes ist das Herauspicken der Würmer aus dem Holz, an die andere Vögel nicht herankommen.

- Selektion

Die Selektion bei der Giraffe ist, dass sie einen langen Hals hat und sich dadurch durchsetzt, weil sie an die Bäume kommt.

- Zwei verschiedene Arten konkurrieren in einem Biotop miteinander

Kaninchen und Hasen auf Wiesen

- Die Allen-Regel

Ein Beispiel für die Allen-Regel sind verschiedene Hasenarten. Beispielsweise hat der Schneehase kurze Extremitäten beim Ohr, und der Hase in den Wüsten von Arizona hat sehr sehr große Ohren, mit denen er auch seine Temperatur regulieren kann.

- Ein Lebewesen mit seiner Real-Nische

ein Tier z.B. in Höhlen wo sonst keiner überleben könnte


2. Organisationsfragen
(Gelerntes Anwenden - damit ist die Realschule zufrieden):

2.1. Der Mehlwurm hat sein Pessimum bei 5 Grad und wieder bei 40 Grad. Sein Minimum und Maximum liegt bei 1 Grad und bei 50 Grad. Sein Optimum geht von 25 bis 30 Grad. Stellen Sie grafisch den Toleranzbereich des Mehlwurms dar bezüglich Luft-Temperatur.

... und Reproduktionsfragen rückwärts:

2.2.1. Wie heißt ein Lebensraum, in dem die darin vorhandenen Lebewesen miteinander in Beziehung treten?

2.2.2. Wie heißen Angebote der Umwelt, die von einem Lebewesen verbraucht werden und endlich sind?

2.2.3. Wie heißt der Lebensraum, in dem ein Lebewesen zu finden wäre, wenn es keine Konkurrenz gäbe?

2.2.4. Zu welcher Klasse von Umweltfaktor gehört das Sonnenlicht?

    
3. Transferfragen
(Anhand von Gelerntem unbekannte Inhalte durchdenken - das ist der Schwerpunkt am Gymnasium, wenn es Richtung Abitur geht):

3.1. Was ist eine "Ressource":

3.1.1. Das Sonnenlicht ?

3.1.2. Nektar ?

Begründen Sie in beiden Fällen Ihre Entscheidung.
    

3.2. Der Siebenschläfer ernährt sich von frischen, vor allem pflanzlichen Produkten. Die Ratte ist ein Allesfresser und kann auch lang Gelagertes essen. Der Siebenschläfer hält einen langen Winterschlaf. Die Ratte hat keinen Winterschlaf.

3.2.1. Begründen Sie: Wer hat die größere ökologische Potenz bezüglich Nahrung?

3.2.2. Lassen Sie sich ein glaubhaftes Argument einfallen: Wie kann der Siebenschläfer wo gegenüber der Ratte konkurrieren?

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Thema am 19.10.2019: Buch S.250 bis 259

Jeder wählt ein Tier seiner Wahl und zeichnet um es herum acht Ökofaktoren (Buch S. 250 darf aufgeschlagen werden. Der dort gezeigte Mäusebussard, allgemein ein Greifvogel darf nicht als Tier gewählt werden).

Jeder zeichnet einmal eine Räuber-Beute-Beziehung S. 254 mit eigener Tierwahl und geschlossenem Buch.

Jeder zeichnet einmal eine Trophiestufe S. 258 mit Konsument erster Ordnung (Pflanzenfresser) und Konsument zweiter Ordnung (Fleischfresser) mit eigener Pflanzen- und Tierwahl und geschlossenem Buch:

Konsumenten 2. Ordnung      Fleischfresser    heterotroph
Konsumenten 1. Ordnung       Pflanzenfresser   heterotroph
Produzenten                         grüne Pflanzen    autotroph

Destruenten      Einzeller      teils hetero- teils autotroph

Zu Obigem kamen wir während des Unterrichts nur im etwas schwierigen Fall - zum Zeichnen der Räuber-Beute-Beziehung. Wichtig ist die Beschriftung von y und x, sowie dieser Strich "Mittelwert an Lebewesen". Denn es gibt im Schnitt auf 50 Hasen nur ungefähr einen Luchs. Das wird für die Grafik aneinander angeglichen. Ein Luchs führt also zu einem gleichen Ausschlag der Amplitude wie 50 Hasen. Beim Zeichnen müssen wir darauf achten, sinnvolle Frequenz (z.B. drei Zyklen) und Amplitude (von oben bis unten) zu wählen.

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Samstag 14.9.2019   11.25 - 13.15 h  Die Hälfte der Klasse ist neu hinzugekommen - und hat kein Biologie-Buch. Das Biologiebuch, das sie bekommen sollen, hat ein komplett neu geschriebenes Ökologie-Kapitel. Der Lehrer gibt auf und unterrichtet wieder mit Papier-Unterlagen, Tafel und Internet statt nach Buch.

Begriff des Optimums > Pessimums > Minumums und Maximums 

Tiergeografische Regeln, ausgelöst von abiotischen Faktoren:
Allen-Regel (Extremitäten), Bergmann-Regel (Größe)